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Afrodeutscher Verein SH

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Save-the-Date LaNeMo SH Abschlussveranstaltung: "Sichtbar werden, Stimme erheben, mitmischen: 3 Jahre LaNeMo SH. Jetzt erst recht!"
04 Mai
Save-the-Date LaNeMo SH Abschlussveranstaltung: "Sichtbar werden, Stimme erheben, mitmischen: 3 Jahre LaNeMo SH. Jetzt erst recht!"
04.05.2026 10:00–16:00
Musiculum Kiel
Stephan-Heinzel-Straße 9, 24103 Kiel
03.04.2026

Willkommen beim Afrodeutschen Verein Schleswig-Holstein (ADV-SH e.V.)

Der Afrodeutsche Verein Schleswig-Holstein (ADV-SH e.V.) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Kiel. Seit seiner Gründung am 7. Oktober 2020 engagiert sich der Verein für die Interessen, Rechte und das gesellschaftliche Miteinander von Menschen afrikanischer Herkunft und der afrodiasporischen Gemeinschaft in Schleswig-Holstein. Unser Ziel ist es, ein starkes Netzwerk afrikanischer und afrodeutscher Organisationen aufz …
03.04.2026

Macht teilen – Strukturen verändern

/uploads/img_c51cc2d463004fc9ba9a42d530df4ec9.jpgAm 17.03.2026 hat im Kieler Rathaus im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 eine besondere Veranstaltung stattgefunden – „Macht teilen - Strukturen verändern: Power-Sharing und Empowerment von Frauen* of Colour als gemeinsame Aufgabe“.

Die Themen der sehr offenen und ehrlichen Gesprächsrunde zum Einstieg der Veranstaltung, die von Lava Mohammadi (Vertreterin des Forums für Migrantinnen und Migranten, FLINTA-Aktivistin, Afghanischer Stammtisch Kiel) moderiert wurde, waren neben persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer*innen, in den Bereichen Rassismus, Empowerment und Power-Sharing in Beruf und Alltag auch die strukturellen Ebenen der erlebten Diskriminierung.

Wir möchten der Fraktionsvorsitzenden Serpil Midyatlı auch auf dıesem Wege noch einmal herzlich dafür danken, dass sie sich die Zeit genommen hat, an unserem Gespräch teilzunehmen. Midyatlı unterstrich mit ihren Schilderungen die Wichtigkeit des intersektionalen Ansatzes der Veranstaltung, in dem sie z.B. nochmal hervorhob, dass sie in Diskussionen mit den anderen Fraktionsvorsitzenden des Landes Schleswig-Holstein eben nicht nur die einzige Frau ist, sondern auch die einzige mit einer eigenen Migrationsgeschichte ist. Der Kampf gegen strukturellen Rassismus und für die Sichtbarkeit und Repräsentation von Frauen* of Color in der Politik und ihren Institutionen braucht Verbündete, langen Atem und das bewusste Teilen von Skills, Zugängen und Netzwerken.

Jimena Faerber (Teil der Hochschulgruppe EmBIPoC) bereicherte das Gespräch mit ihren durchdachten und pointierten Aussagen und schilderte unter anderem ihre Erfahrung damit, dass sich Institutionen gern mit diversen Studierendengruppierungen schmücken würden (Stichwort Tokenism), in der Realität jedoch wenig unternähmen, um diese zu unterstützen oder ihre so wichtigen Perspektiven in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen.

Nach diesem Einstieg und einer kleinen Pause, die Gelegenheit zum Fastenbrechen bot, berührte Melanelle Hémêfa alle Anwesenden mit ihrem Impulsvortrag – eine gelungene Mischung aus Fach-Input und Poetry. Darin richtete sie ihren Blick nicht nur auf die Auswirkungen von Rassismus und struktureller Diskriminierung, denen Frauen* of Colour in allen Lebensbereichen ausgesetzt sind, sondern formulierte auch konkrete Handlungsempfehlungen. So lenkte Hémêfa beispielsweise den Fokus auf den Ansatz des Power-Sharings. Macht wird dabei nicht abstrakt verstanden, sondern als konkret verteilte Ressource: Wer trifft Entscheidungen? Wer legt Agenden fest? Wer trägt Verantwortung – und wer Haftung? Ebenso war es Hémêfa wichtig zu betonen, dass Frauen* of Colour weit mehr sind als ihr alltäglicher Kampf gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit: Sie schaffen Räume der Gemeinschaft und Kreativität, in denen das „Mensch-Sein“ zurückerobert wird. Auch gegenseitige Fürsorge und das bewusste Sich-Entziehen können eine Antwort auf eine rassistisch strukturierte Gesellschaft sein.

An der abschließenden gemeinsamen Diskussion konnte dann auch noch Eter Hachmann (DaMOst e.V.) teilnehmen, die den weiten Weg aus Dessau auf sich genommen hatte und deren Anreise über Stunden aufgrund einer Streckensperrung zwischen Hamburg und Kiel verzögert wurde. Wir sind sehr froh, dass sie es trotz dieser Widrigkeiten noch zu uns ins Rathaus geschafft hat und hätten gern noch sehr viel mehr von ihr gehört.

Mit ganz unterschiedlichen Best Practices und Handlungsempfehlungen im Gepäck wurden alle Teilnehmenden schließlich in den Abend entlassen, und wir hoffen sehr, dass sie das während der ganzen Veranstaltung sehr präsente Gefühl von Schwesternschaft und Solidarität – ebenso wie uns – gut nach Hause und vielleicht auch noch für ein paar weitere Tage begleitet hat.

Wir danken der Stadt Kiel und dem Forum für Migrantinnen und Migranten der Stadt Kiel für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im Rathaus sowie allen Referent*innen für ihre jeweils sehr besonderen Beiträge zu dieser Veranstaltung.


03.04.2026

Integrationspolitische Themen


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Wir haben uns gefreut, am 07.10.2025 mit Dr. Bernd Buchholz, migrationspolitischer Sprecher der FDP im Landtag von Schleswig-Holstein, ins Gespräch zu gehen, um LaNeMo SH vorzustellen und uns über integrationspolitische Themen auszutauschen.

In unserem Gespräch ging es nicht nur um die aktuellen Arbeitsschwerpunkte der Migrant*innenorganisationen im Netzwerk, die Herausforderungen, denen sie sich konfrontiert sehen und gesellschaftspolitische Entwicklungen rund um das Thema Migration/Integration. Wir diskutierten auch über die potentielle Ausrichtung einer Selbstvertretungsstruktur für Migrant*innenselbstorganisationen auf Landesebene: Geht es eher um die Sichtbarkeit der migrantischen Zivilgesellschaft und community-bezogene Repräsentation, um den Ausbau von Beratungsstrukturen für Menschen mit Migrationsgeschichte im Land oder die Mitwirkung an politischen Prozessen? Wir konnten darstellen, dass Fragen der Repräsentation, Sichtbarkeit und politischen Teilhabe nicht voneinander zu trennen sind und LaNeMo SH insbesondere darauf abzielt, das im Integrations- und Teilhabegesetz verankerte Recht auf politische Teilhabe aktiv einzufordern. Alle Beteiligten äußerten ihre Motivation und ihr Bestreben, die im Zuge der Überarbeitung des Gesetzes neu entstehenden Räume im Sinne der bislang zu wenig einbezogenen und anerkannten Perspektiven von Migrant*innenselbstorganisationen zu nutzen.

Wir danken Dr. Buchholz für das Interesse an unserem Projekt und die Unterstützung unseres Vorhabens!


03.04.2026

Treffen mit Serpil Midyatlı am 15.10.2025

Am 15. Oktober hatten wir die Gelegenheit, Serpil Midyatlı , die Vorsitzende der SPD-Fraktion, im Schleswig-Holsteinischen Landtag zu treffen. Bei dem Treffen konnten wir ihr das Projekt LaNeMo S-H vorstellen, über unsere bisherigen Erfahrungen berichten und unsere Zukunftspläne für das Landesnetzwerk teilen. Besonders gefreut hat uns, dass Serpil Midyatlı unser Vorhaben ausdrücklich begrüßt und uns darin bestärkt hat, mutigere Forderungen zu stellen. Zum Beispiel im Hinblick auf das Integrations- und …

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